
Zunächst einmal ist es Prof. Dr. Ryan Vandrey von der Johns Hopkins University School of Medicine und seinem Team wichtig darauf hinzuweisen, dass das Rauchen von CBD vor allem aus gesundheitlicher Sicht den großen Nachteil hat, dass dabei Feststoffe verbrannt werden, was wiederum dazu führt, dass schädliche Verbrennungsstoffe entstehen. In der Studie, welche im Übrigen im „Journal of the American Medical Associtation” (JAMA) veröffentlicht wurde, geht es jedoch lediglich darum, heraus zu finden, auf welche Weise der Körper mehr Cannabinoide aufnimmt.
Dafür wurden insgesamt 17 Probanden verschiedene Dosen von Cannabisprodukten verabreicht. Dabei fiel auf, dass die Körper der Probanden Cannabinoide deutlich schneller beziehungsweise stärker aufnahmen, wenn diese inhaliert wurden.
Vor allem bei Cannabidiol (CBD) war dies zu beobachten. Doch auch bei THC kam man zu entsprechenden Ergebnissen. So war hier der Blutwert beim Verwenden von E-Liquids rund 40% höher als bei der gleichen Menge Cannabis durch „Rauchen“.
Diese Entdeckung könnte für viele Anwender von Cannabidiol und anderen Cannabisprodukten von großer Bedeutung sein. Insbesondere im Bereich der medizinischen Anwendung solcher Produkte ist dieses Ergebnis bahnbrechend. So verwundert es doch sehr, dass derzeit in Österreich die Regierung ein Szenario anstrebt, wo lediglich CBD Blüten, nicht jedoch entsprechende E-Liquids erlaubt sind. Denn eins ist nun klar: Das Vapen von CBD ist nicht nur gesünder, sondern auch effektiver.
Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag und dient lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.
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