Wie wirkt CBD? 2018-01-15T15:09:02+00:00

Wie wirkt CBD?

In erster Linie wirkt CBD blockend und hemmend. Als Antagonist des THC, das im Gegensatz berauschend wirkt, verfügt das Cannabidiol grundsätzlich über eine dämmende Wirkung. Das bedeutet, dass CBD auf unser neurologisches Nervensystem eine beruhigende Wirkung zeigt. Weiter ist durch unzählige Studien und Berichten von Probanden belegt, dass das Cannabidiol auch entzündungshemmend wirkt. Wie wirkt also CBD? Ganz klar blockierend und dämmend sowie entzündungshemmend. So wird dieses kleine Wundermittel zur äußerlichen und auch innerlichen Anwendung erfolgreich eingesetzt. Zum Beispiel bei Hautkrankheiten und Entzündungen des Magendarmtrakts. Weiter ist auch eine anti-psychotische Wirkung von CBD ausgewiesen. So wird das Cannabidiol auch gegen Angststörungen, Depressionen und anderen psychischen Krankheiten erfolgreich verabreicht. Sogar krankhafte Schizophrenie und auch krebsartige Tumorzellen wurden durch die blockierende Wirkung des CBD eingedämmt bzw. gänzlich geheilt. Hier mehr über die CBD Therapien erfahren.

Wie funktioniert CBD?

Bei der innerlichen Anwendung gelangt der Wirkstoff in das menschliche Gehirn. Dort werden die körpereigenen Rezeptoren (CB1-Rezeptor, 5-HT1A-Rezeptor, Vanilloidrezeptor) angesprochen. Diese Rezeptoren sind zuständig für ein gesundes psychisches und physisches Gleichgewicht im menschlichen Körper. Rezeptoren sind für das Austauschen von Botenstoffen zuständig. Ein komplizierter Mikromechanismus, der in unserem Hirn rund um die Uhr stattfindet. Letztendlich bestimmen diese Botenstoffe unseren Alltag. Schmerzen, Freude, Unruhe, Angst und sogar Liebe zählen zu diesen körpereigenen biochemischen Prozessen. Dieser Austauschprozess lässt sich beeinflussen. Dabei ist das Trinken von Alkohol die einfachste Form, um diesen Vorgang transparenter zu machen. Alkohol wirkt sich ebenfalls auf unsere Rezeptoren aus. Er verstärkt Emotionen und kann auch schmerzlindernd wirken. Weiter können diese Rezeptoren auch für das verstärkte Ausschütten von körpereigenen Wirkstoffen stimuliert werden. So wird gegen physische Krankheiten angegangen.

Das CBD wirkt also ähnlich wie eine Schmerztablette, deren Wirkstoff über das Blut in das Gehirn gelangt und dort das Schmerzempfinden eindämmt. CBD wurde bis heute erfolgreich gegen Depressionen, Angststörungen, Magen- und Darmkrankheiten, Schlafstörungen, Epilepsie, Migräne und auch Krebs eingesetzt. Natürlich tun sich Ärztevereinigungen und besonders die Pharmaindustrie schwer CBD als Wunderheilmittel anzuerkennen. Hier ist nämlich die Wirkung den möglichen finanziellen Gewinnen weit voraus. Sicher ist jedoch, dass CBD aus medizinischer Sicht, eine der vielversprechendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte ist.

Unser Nervensystem vereinfacht dargestellt

Unser Körper besteht aus Zellen. Darunter befinden sich natürlich auch Nervenzellen. Diese bilden unser Nervensystem und steuern uns. Damit ist gemeint, dass Nervenzellen unsere Motorik, Sinne und Gefühle steuern. Ebenso auch das Immunsystem. Ein Teil unseres Nervensystems ist das Endocannabinoid-System. Dieser Teil des Nervensystems ist durch chemische und pflanzliche Substanzen ( z. B. Schmerztabletten oder Alkohol) beeinflussbar. Und genau hier wirkt auch das Cannabidiol (CBD). Das menschliche Nervensystem wird wiederum mittels Rezeptoren angesprochen und bestimmt. Rezeptoren sind die Sender und Empfänger, die Botenstoffe (Informationen) austauschen. Man kann sich das Nervensystem wie eine lange Straße vorstellen, durch die ein Postbote fährt und Briefe in die verschiedenen Briefkästen wirft. In diesen Briefen sind die Informationen für das Nervensystem enthalten. Das können, wie im Beispiel auch, gute und schlechte Botenstoffe (Briefe) sein, die dann unseren Alltag bestimmen. Diese Informationen (Briefe) beeinflussen unser Schmerzempfinden, unser Immunsystem und auch eine ganze Menge Gefühle. Dazu gehören Wut, Freude und sogar auch Liebe.

Der CB1-Rezeptor und CB2-Rezeptor

Insgesamt gibt es fünf verschiedene Rezeptoren (Briefträger), die in unsrem Nervensystem ausschlaggebend für lebenswichtige Informationen sind. Einer davon ist der CB1-Rezeptor (Cannabinoid Rezeptor). Dieser ist zuständig für das Transportieren von Informationen, die hauptsächlich für unser psychisches Gleichgewicht bzw. Wohlbefinden, zuständig ist. Durch das CBD wird der CB1-Rezeptor dahin stimuliert seine schlechten Informationen einzudämmen. Das wiederum wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Er kann psychische Krankheiten in Einzelfällen sogar gänzlich heilen. Der Aufgabenbereich des CB2-Rezeptors hingegen liegt hauptsächlich im neurologischen Bereich. So kann dieser zum Beispiel für eine Krankheit wie Alzheimer verantwortlich sein. Auch dieser Rezeptor lässt sich, wie sein großer Bruder CB-1, durch Cannabidiol positiv beeinflussen.

Der Vanilloid-Rezeptor (Typ1 und Typ2)

Die Vanilloid-Rezeptoren sind hauptsächlich für unser Schmerzempfinden verantwortlich. Kurzum: Dieser Briefträger hat die Mahnungen in der Tasche. Schmerzen sind wichtig und lebenserhaltend. Sie warnen uns vor Verletzungen und Gefahren und weisen uns auf Krankheiten hin. In diesen Vanilloid-Rezeptoren wirken zum Beispiel auch Schmerztabletten und natürlich auch das CBD, das in diese beiden Rezeptoren direkt beeinflusst. Da Cannabidiol eine hemmende und blockende Wirkung aufweist, eignet sich CBD ausgezeichnet dafür, um Schmerzen auf pflanzlicher Basis zu begegnen. Übrigens wirkt CBD auch auf den Typ2 Rezeptor, der mit seinen Informationen bösartige Tumorzellen (Krebs) beseitigen kann. Auch dieser Vorgang wird durch das CBD unbedingt begünstigt.

Der 5-HT1A-Rezeptor

Dieser Briefträger zählt zu den Serotonin-Rezeptoren und arbeitet hauptsächlich im Rückenmark und im Gehirn. Er ist zum Beispiel zuständig für das Lernen und für die Regulierung der Körpertemperatur. Dies sind aber nur zwei von vielen erwähnenswerten Funktionen. Besonders aber interessant ist der 5-HT1A-Rezeptor für das CBD, wenn es darum geht, psychische Krankheiten einzudämmen oder gar ganz zu heilen. Cannabidiol kann somit äußerst vielversprechend gegen Depressionen und Angstzustände eingesetzt werden. Auch hierzu gibt es im Internet zahlreiche Studien. Betroffene lassen hier ihre positiven Erfahrungen mit einfließen lassen.