Wie viele sicher mitbekommen haben, erlebt der Gin Tonic in diesem Jahr ein großes Revival. Der Drink war insbesondere im Sommer auf jeder Party und in jeder Bar vertreten. Dieser Trend hat nicht nur zu vielen neuen Ginsorten geführt, auch das Mischgetränk Tonic taucht nun in immer mehr Geschmacksrichtungen und Formen auf. Die neueste Alternative stammt hierbei wiedermal aus der Schweiz: Cannabis-Tonic der Marke Hempfy.

Dabei handelt es sich um ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Nyon im Kanton Waadt. Die Gründer stammen aus der Ukraine beziehungsweise Russland, leben und arbeiten aber schon seit längerem in der Schweiz. Die Idee zum Hanf-Tonic entstand bei Ihnen nach und nach und war beschlossene Sache als sie hörten, dass ein benachbarter Bauer nun THC-freies Cannabis anbaue.

Wie die Gründer betonen, enthält das Getränk nämlich keinerlei THC oder CBD. Es wird aus lizenzfreiem, da cannabinoidfreiem Hanf hergestellt. Daher ist beim Verzehr des Cannabis-Tonic auch keine berauschende Wirkung zu erwarten. Man betont seitens des Herstellers auch, dass man sich deutlich von der „Drogenecke“ abgrenzen und keine berauschende Wirkung beim Kunden assoziieren möchte. Dass dies aber nur zum Teil gelingt ist nicht zuletzt dadurch begründet, dass auf Flaschen und Labels groß mit dem Hanfblatt geworben wird, was von vielen eben immer noch mit berauschenden Substanzen in Verbindung gebracht wird.

Finanziert haben die beiden Gründer das Projekt zunächst selbst und so wurden mittlerweile gut eine Million Schweizer Franken in die Produktion und Marke gesteckt. Mit Erfolg: Seit Mai ist es Hempfy erlaubt in der größten Schweizer Warenhauskette „Manor“ Verköstigungen durchzuführen, ab Mitte Oktober steht das Getränk nun sogar in ausgewählten Läden des Großhandels COOP in den Regalen.

Sicherlich ist Hempfy nicht die erste Marke, die den Trend rund um Cannabis für sich nutzen möchte. Der Unterschied zu anderen Cannabisgetränken sei aber vor allem der Fakt, dass das Getränk direkt aus der Hanfpflanze gebraut wird und nicht erst im Nachhinein der Cannabisgeschmack hinzugefügt wird. Derzeit sind auch einige externe Investoren an dem Projekt interessiert. Wenn alles klappt, wird das Cannabis-Tonic also schon bald Versuche unternehmen, auch auf dem internationalen Parkett zu bestehen.

Quelle & Bild:
Hempfy.com

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag und dient lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.